18. Februar 2017

Mir fällt nix ein

Ihr Lieben,

mir fällt heute beim besten Willen kein Post-Titel ein. 
Ich mag schon gar nix mehr sagen.
Nachdem ich vor einigen Tagen im Bad ja in der Wasserbrühe stand, stand ich heute in der Weichspülerbrühe.
Aus eigener Schusseligkeit kippte ich eine ganze Weichspülerflasche aus. Jipppieee, welch ein Spaß, die schmierige Angelegenheit zu beseitigen!
 
Glaubt mir, ich konnte mich nur noch zu einem einzigen Foto aufraffen.
Die runden Speckbeinchen in dicken Socken wollte ich euch noch geschwind zeigen.


Morgen folgt "der Rest" des Kindes.

Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße



 
 

16. Februar 2017

Kochen

Ihr Lieben,

kochen ist so gar nicht meine Sache. 
Aber hier gibt es jemanden, der am liebsten alles aus dem Kochbuch "herauskochen" möchte.

Wer hier öfter liest, weiß natürlich, dass das Fräulein gemeint ist.

Sie hat mein altes Puppenkochbuch aus den 60er Jahren gefunden und war nicht mehr zu halten.




Mir ist erst am Schluss ihrer Kocherei aufgefallen, dass ich eine bedeutende Zutat vergessen habe. Wenn ihr das Rezept anschaut, sehr ihr, was ich meine. 
Gut, dass Mimi nicht lesen kann. Was hätte das für ein Geschrei gegeben.




Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße  

14. Februar 2017

Von Einem zum Anderen

Ihr Lieben,

manchmal ergeben sich ja so Kettenreaktionen, bei denen man zunächst nichts Böses vermutet, die aber zu kleineren und größeren Katastrophen führen.
Ich will euch erzählen, wie es mir heute erging.

Seit längerer Zeit zweifelte ich an der Tüchtigkeit meiner Waschmaschine. Einiges gab mir Rätsel auf....na ja, ist ein älteres Stück und hat wohl so langsam seinen Ruhestand verdient.
Dann hatte ich heute aber den Geistesblitz, dass Waschmaschinen sogenannte Flusensiebe haben. Das hatte ich seit Jahren längerer Zeit völlig ausgeblendet. 
Was ich nun zu sehen bekam, beschreibe ich lieber nicht. Ich weiß ja nicht, wie es mit eurer Ekeltoleranz bestellt ist.
 Es war jedenfalls ein ganzes Stück Arbeit, das Ding sauber zu kriegen. 
Wenn schon, denn schon, dachte ich mir, keine halben Sachen. Den Maschinenreiniger eingefüllt und gestartet.

Da ich schon mal beim Flusensieb war, nahm ich mir auch gleich die Siebe im Geschirrspüler vor. Die waren eigentlich relativ harmlos, da man sie ständig im Blick hat und nicht gar so nachlässig sein kann. 

Im gleichen Zuge kam der Kaffeeautomat an die Reihe. Nachdem das Entkalkungsprogramm lief, fiel mir ein, dass das gar nicht nötig war, denn das "gewisse Licht" hatte noch gar nicht geblinkt. Egal, schaden kann es nicht.

So toll im Schwung nahm ich mir die "Klebestellen" in der Küche vor. Ihr kennt das: Unterseite der Abzugshaube, Unterseiten der Leuchtleisten, etc. Also zur "Zauberkur" übergegangen. 
Ein, zwei Päckchen Backpulver werden mit Essig zu einer Paste verrührt und mit einem Schwammtuch auf die "befallenen" Stellen aufgetragen. Dann eine halbe Stunde einwirken lassen.
Diesmal hatte ich die Paste wohl ein wenig zu dick angerührt und hatte überall Brösel liegen. 


Das schadet zwar dem Ergebnis nicht, muss man ja aber nicht unbedingt haben.
Nun nur noch mit einem feuchten Tuch alles abwischen und sämtliche behandelte Oberflächen sind wie neu, wirklich. Ganz ohne Schrubben, einfach so.

Zurück zur "Ausgangssituation Waschmaschine".
Ich stellte mir schon ihr blitzblankes Innenleben vor, öffnete die Tür ins Bad und trat in eine nicht gerade kleine Wasserlache. 
Die Ursachenbeseitigung stellte sich als gar nicht so einfach heraus.
Schließlich baute ich den Waschbeckenunterschrank aus (allein diese Aktion!!) . Sämtliche Seltsamkeiten, alsda Syphon, Anschlüsse etc. SCHIENEN in Ordnung. 
Da passierte es: als ich den Ablaufschlauch an der Anschlussstelle berührte, tatsächlich nur berührte, löste ich eine solche Wasserfontäne aus, ihr könnt es euch nicht vorstellen! 
Der gute alte Schlauch, der mindestens 15 Jahre brav alles geschluckt hatte, was ihm eingetrichtert wurde, war so porös, dass er nicht nur undicht geworden war, sondern bei der geringsten Berührung vollkommen abgebrochen ist. 
Da stand ich nun in der Brühe!
Wäre mir doch dieser verdammte Flusensieb nicht eingefallen!

 Als danach Mimi mit diesem Buch ankam


und sofort und auf der Stelle kochen wollte


 .....da hat sie aber was abbekommen, die Arme!
Reumütig habe ich versprochen "Morgen ganz bestimmt!" 
Und sie vergisst nix!



Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße


  

9. Februar 2017

So geduldig

Ihr Lieben,

einmal möchte ich so geduldig sein, wie es die Dickmops Puppen sind.


Sie warten brav auf das Fotografieren.


Wie und wo ich sie auch hinsetzte, nie gibt es Protestgeschrei.


Vielleicht sollte ich mich nur noch auf Dickmopspuppen verlegen.


Aber um ehrlich zu sein: auf Dauer würde ich meine frechen Gören ganz schön vermissen.


Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße



 




 

6. Februar 2017

Streitigkeiten

Ihr Lieben,

viele Leserinnen kennen mein Fräulein Mimi .
Während ich arbeite, hängt sie stets irgendwo in der Werkstatt herum und redet auf mich ein.



Als sie heute mal wieder herumlungerte, fühlte sie sich plötzlich empfindlich gestört.



Die kleine Frizzi wollte sich gerne mit Mimi anfreunden.


Pah, von wegen anfreunden! Sogleich wurde Frizzi weggeschubst.
Überall, wo Frizzi mitklettern und mitspielen wollte, kamen Mimis Füße und Fäuste zum Einsatz.




Als sie Frizzi dann noch hinterrücks die Mütze vom Kopf riss, war das Maß voll.



Kurzerhand packte ich Mimi in ihr Bett. Die Drohung, dass sie nieeeee mehr Schokolade bekommen würde, falls sie sich nochmal aus ihrer Schlafstatt herausbewegen sollte, half.


So konnte ich Frizzi schließlich doch noch in Ruhe fotografieren.


Tsss, Nerven braucht man da manchmal!


Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße

4. Februar 2017

Schöne Aussichten

Ihr Lieben,

wenn ich dieser Tage aus dem Werkstattfenster schaue..........


Bei Regen sieht es noch trister aus.


Schön, gell? Seufz.
Möglicherweise könnte ich die Misere umgehen, wenn ich mich auf die andere Seite des Arbeitsplatzes setzen würde? Quatschlösung, dann käme das Licht ja von hinten. Das mit dem Licht wird mir sowieso noch Kopfzerbrechen machen. Von wegen Fotografieren und so. 
Erster Test (bei schlechtem Wetter).


Na ja, gar nicht so schlecht.


Übrigens: sieht der Unterschied zwischen den pralldicken und den streichholzdünnen Beinen nicht witzig aus?

Was das kleine rechte Mädel hier "erdulden" musste, erzähle ich euch demnächst.


Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße



 

31. Januar 2017

Mascha

Ihr Lieben,

eine liebe Omi bestellte vor einigen Jahren für ihr erstes Enkelkind eine Puppenlieslpuppe.
Etwa zwei Jahre später kam von der nämlichen Omi die Bestellung für die zweite Enkelin.
Ihr könnt es euch denken.....nun soll auch die dritte Enkeltochter, Mascha, eine Puppenlieslfreundin bekommen.

Der Name Mascha gefällt mir so gut, dass ich die Puppe genauso genannt habe.



Mascha möchte so gerne eine Prinzessin sein, deshalb habe ich ihr eine schicke Krone mitgegeben.








Mit dem süßen Namen verbinde ich so schöne Erinnerungen. Das russische Märchen "Mascha und der Bär" wurde im Kindergarten meiner Söhne oft als Tischpuppenspiel erzählt. Auch daheim wollten meine Jungs die Geschichte immer und immer wieder hören.


Falls jemand etwas über das schlaue Mächen lesen oder vorlesen mag:



Mascha und der Bär
Es waren einmal ein Großvater und eine Großmutter, mit denen lebte ihre kleine Enkeltochter Mascha. Eines Tages wollte Mascha in den Wald gehen, um Pilze zu sammeln. „Geh, kleine Enkeltochter, aber geh nicht verloren!“ meinten ihre Großeltern. Doch Mascha ging in den Wald und lief und lief und wusste bald nicht mehr, wo sie war. Plötzlich sah sie ein keines Häuselein, das ganz aus Holz gemacht war. Das Mädchen ging zum Holzhaus, aber niemand war darin. „Wer wohnt hier? Wem gehört das Häuselein?“ fragte sie sich. Aber das Haus gehörte einem großen Bären.

Am Abend kam er nach Hause und sah Mascha, die noch immer in der Hütte war und war sehr glücklich. Er sprach:

„Du wirst mit mir leben
Wirst meinen Ofen heizen
Wirst meinen Brei kochen
Wirst mich füttern
Und ich lass dich nie mehr fort!“

So begann Mascha, im Holzhaus des Bären zu leben. Morgens ging er in den Wald, um sich Futter zu suchen und sprach zum Mädchen: „Du gehst nirgendwo hin! Und wenn du davon rennst, fang ich dich ein und fresse dich auf!“

Mascha dachte darüber nach, wie sie vom Bär fortkommen und wieder nach Hause gelangen konnte. Überall um die Hütte herum war Wald und sie kannte den Weg zurück zu ihren Großeltern nicht. Und so dachte sie und dachte lange Zeit.

Sie backte ein paar Kuchen und legte sie in einen großen Korb. Danach sprach sie zum Bären: „Lieber Bär. Bitte lass mich einen Tag weg, so dass ich ins Dorf gehen kann. Ich möchte diese Kuchen zu Großmutter und Großvater bringen.“
„Nein, ich werde die Kuchen selbst zu deinen Großeltern bringen“ sprach darauf der Bär.
„Öffne auf dem Weg nicht den Korb! Iss nicht die Kuchen, sie sind für Großmutter und Großvater! Ich werde auf einem hohen Baum im Wald wachen und alles sehen, was du tust!“

Der Bär erklärte sich einverstanden und Mascha legte die Kuchen in den Korb. „Geh´ hinaus und schau nach, ob es regnet“ sagte Mascha zum Bär. Der Bär ging hinaus und Mascha stieg selbst in den Korb, nahm eine große Platte auf den Kopf und legte die Kuchen darauf. Der Bär kam wieder herein, nahm den Korb und ging zum Dorf.

Der Bär lief und lief durch den Wald und schon bald wurde er müde. „Ich werde mich auf den Baumstumpf setzen und die Kuchen essen“ sagte er. Da hörte er Maschas Stimme:

„Ich sehe dich, ich sehe dich!
Setz dich nicht, setz dich nicht!
Ess nicht die Kuchen,
bring sie der Großmutter!“

Der Bär schaute zu den Bäumen. „Mascha sitzt oben in einem Baum und sieht alles“, dachte er. So ging er weiter zum Dorf. Angekommen im Haus der Großeltern sprach er: „Öffnet schnell den Korb. Ich habe euch Kuchen von Mascha gebracht. Da sah der Hund der Großeltern den Bären, rannte zu ihm hin, bellte und fletschte die Zähne. Der Bär bekam Angst, ließ den Korb fallen und rannte zurück in den Wald. Großmutter und Großvater kamen heraus, öffneten den Korb und fanden Mascha darin sitzen. Da freuten sie sich sehr, denn sie hatten sich bereits große Sorgen um sie gemacht. Sie nahmen Mascha in den Arm und küssten das schlaue Mädchen und lebten mit ihr von nun an glücklich und zufrieden.



Herzliche Puppenliesl-Micha Grüße